Freitag, 6. November 2009

Mein Chef der Krieger...

...ja, ich muß eine Lanze für meinen Chef brechen. Denn er ist der absolute Krieger. Anders kann man es nicht sagen. Unser Katerchen hält uns ja alle auf Trapp. Während ich mich also Nachts liebend gerne unter die Decke meines Chefs verziehe, denn ich will nicht das Katerchen Findus sich an meinen Beinen, oder meiner Mütze festkrallt, ist er tapfer und trägt die Kampfspuren mit Katerchen schon fast heroisch.

Doch heute Morgen, da hat er echt bewießen, was in ihm steckt. Unser kleines Katerchen saß auf dem Sofa. Er betrachtete meine Chefin und meinen Chef gelangweilt. Zumindest lag diese Vermutung nahe, da er immer wieder die Augen geschlossen hielt.

Auf einmal ging alles ganz schnell. Er machte sich auf, schätzte die Entfernung und sprang. Nun sollte ich vielleicht erwähnen, das mein Chef trotz Kälte, immer noch einen kurzen Schlafanzug trägt. Auch heute, beim Frühstück. Findus hatte leider unterschätzt, wie groß die Landeplattform des Beins von meinem Chef ist.

Nun ja, ich habe mir sagen lassen, dass Katerchen abgerutscht ist, während er versucht hat sich mit den Krallen festzuhalten. Bisher liegt mir noch kein Bildmaterial vor, aber offensichtlich ist mein Chef deutlich gezeichnet. Allerdings hörte man keinen Schmerzensschrei, nicht den leisesten. Dann kann ich nur sagen, er ist ein Krieger, jawohl!

So, der kurze Bericht von der Katerfront.

Wie immer, haltet Eure Ohren in den Wind.

Euer Brownie

Samstag, 17. Oktober 2009

Kater Findus ist da....

Hallo miteinander,

ich weiß, ich bin ein treuloser Bär, doch irgendwie war in der letzten Zeit das Bett einfach immer gemütlicher, von daher kam ich nicht so viel zum schreiben. Bei Schriftstellern spricht man dann als von einer Blockade, doch bei mir war es eher Honigmangel. Ja, so etwas gibts, vor allem wenn Frauchen den Honig so sehr mag, das für uns Bären zu wenig übrig bleibt.

Doch heute, da muss ich euch einfach erzählen, dass wir Nachwuchs bekommen haben. Ja, ihr habt richtig gehört, Herrchen und Frauchen haben einen kleinen Kater bekommen. Findus heißt er und treibt sich in unserer Wohnung herum.

Warum ich noch keine Bilder von ihm habe?

Heh, ich bin ein Bär, kein rasender Reporter, vor allem weil Findus sich im Moment noch am liebsten unter Schränken versteckt. Manchmal hört man ihn aber auch schon. Dann maunzt es herzerweichend. Wahrscheinlich hat deswegen mein Herrchen auch heute Nacht so oft aufstehen müssen. Zu letzt, so hat man mir berichtet, hat er sogar im Flur geschlafen, damit Katerchen nicht so allein ist.

Zum Glück haben wir Bären einen guten Schlaf und lassen uns von so etwas nicht aus der Ruhe bringen. Und ich verspreche euch, bald werden Bilder folgen. Ich glaube nämlich nicht, das er immer so schüchtern bleibt. Immerhin hat er schon die Wohnung etwas erkundet und sein Näschen schon mal überall reingesteckt.

Ach, bevor ich es vergesse, dass dürft ihr aber nicht weiter erzählen, sonst bekomme ich Ärger mit Frauchen unser Katerchen betätigt sich auch schon fleißig als Wischmob. Er kommt nämlich in Ecken, wo Staubsauger und Besen immer versagen.

Soweit mein Kurzbericht von der Katzenfront, haltet die Ohren immer in den Wind.

Euer Brownie


Freitag, 6. März 2009

Scotty beam me up

....oder große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.

Mein Chef ist heute regelrecht in Verzückung geraten. Natürlich könnte es dafür viele Gründe geben. Doch um ehrlich zu sein, ich versteh seinen aktuellen Grund nicht ganz so. Immerhin hat es nichts mit Bären zu tun, für mich der einzige Grund, warum man überhaupt in Verzückung geraten kann. Obwohl, nein, das ist so nicht ganz richtig. Honig, genau, Honig wäre auch noch ein Grund um in Verzückung zu geraten.

Aber es waren weder Bären noch Honig. Mein Chef hat heute beim surfen im Internet sich mit kommenden Kinofilmen beschäftigt und dabei ist er auf einen Trailer gestoßen, der ihn besonders angesprochen hat. Immer und immer wieder hat er ihn angeschaut. So oft und so lange, bis jeder hier im Haus geblickt hat, das er verzückt ist.

Meine Chefin meinte nur. "Du bist ja süß, kuckst Dir das immer wieder an." Sie ist auch der Meinung, das er sich jemand suchen muss, der mit ihm ins Kino geht. Mal schauen ober jemanden findet, ich glaube aber, dass meine Chefin noch nicht ganz raus aus der Sache ist.

Ach ja, weil er so begeistert ist, hat er mir aufgetragen dafür zu sorgen, das ihr den Trailer auch sehen könnt. Jetzt hoffe ich nur, das es auch klappt. Mal schauen.

So, jetzt solltet ihr einen Einblick bekommen haben. Ich hoffe, es findet sich auch jemand der mit meinem Chef ins Kino geht, ansonsten heißt es für seine Frau

"Live long and prosper"

Ach ja,

und haltet eure Ohren immer im Wind

Euer Brownie

Samstag, 28. Februar 2009

Die Rache des Granatapfels


Morgens um halb Zehn in einem deutschen Wohnzimmer. Das Frühstück steht auf dem Tisch und während ich mir noch überlege, ob ich aufstehe oder doch lieber liegenbleibe, denn Bären dürfen dass nun mal, ist mein Chef schon total fleißig.

Er hat Brötchen gekauft und zusammen mit seiner Frau hat er das Frühstück gerichtet. Ich habe leider erst ein Bild nachdem sie fertig waren, doch es kann euch einen Eindruck vermitteln, wie so ein typischer Frühstückstisch aussieht. Leider nahmen die Ereignisse ihren Lauf, bevor ich bäriger Bärenreporter bemerkte, das gerade Großes geschah.

Schon vor einiger Zeit hat mein Chef sich einen Granatapfel gekauft. Er wollte den schon immer mal probieren und genauso wie er für technischen Schnulli zu haben ist, liebt er es auch, irgend etwas auszuprobieren. So kann es sein, dass er Meerrettich in die Salatsoße kippt, oder Apfelsaft in der Tomatensoße sich wiederfindet.

Nun ja, auch so probiert er eben auch immer wieder mal exotisches Obst. Natürlich hat er keinen blassen wie man das isst und er weiß ja auch in der Regel nicht ob es schmeckt. Deshalb war heute Morgen der Granatapfel fällig. Seine Zeit war sozusagen abgelaufen.  

Also wurde geschnippelt und dann gestaunt. Ihm war ja klar, dass da rote Böbelchen herauskommen, die man essen kann. Aber irgendwie hatte er sich das wohl immer etwas anders vorgestellt. Also nahm er einen Löffel und begann die Granatkörnchen heraus zu löffeln.

Damit, könnte man sagen, begann das ganze Desaster. Schon der erste Löffel machte deutlich, das wird eine saftige Angelegenheit. Der Teller füllte sich auch schnell mit einem roten Saft. Mein Chef war etwas irritiert, drückte den Granatapfel und dieser rächte sich auf scheußliche Art und Weise. Er verspritzte seinen Saft überall hin.  Doch ob ihr es nun glaubt oder nicht, der Apfel schaffte es nicht nur auf das Tischtuch. Wie man schön am Bild sehen kann. Nein, er setzte auch einen Spritzer genau in das Gesicht meines Chefs. Erst das Lachen seiner Frau machte mich leider darauf aufmerksam. Das etwas großartiges, total ungewöhnliches passiert war. So kam ich leider zu spät um dieses herrliche Bild für die Nachwelt festzuhalten. Doch wie ein guter Reporter und dass sind wir Bären nun mal. Habe ich alle Hintergründe dieser Geschichte recherchiert und sie für euch festgehalten.

Zum Abschluß bleibt mir nur eines zu sagen. Hütet euch vor exotischem Obst, niemand weiß wie es sich verhält und haltet die Ohren immer schön im Wind.

Euer Brownie

Dienstag, 10. Februar 2009

Wir machen Kommunikation einfach...

oder wie aus Silbermond plötzlich Bourne wird!!!!

Hallo,

heute hat mein Chef mal wieder so richtig ins moderne Zeitalter eintauchen können. Handys machen vieles leichter und man ist auch immer und überall erreichbar. Wenn man schnell etwas klären muss, dann greift man zum mobilen Telefon und wenn man meint, man sollte mal wieder jemanden schreiben, dann hilft einem die SMS, auch Short Message Service genannt.

Aber wehe, man erwartet von seinem Handy, dass es auch funktionieren sollte.

Aber vielleicht sollte ich von vorne anfangen. Mein Chef, der ist begeistert von Technik, er hat nicht nur eins, nein, er hat zwei Handys. Er sagt immer, damit er auf einem dienstlich erreichbar ist, und auf dem anderen Privat. Natürlich klingt das gaaaanz toll, doch in Wahrheit ist er einfach technikverliebt und braucht einmal im Jahr eine neue Spielerei. Doch ich habe euch das nicht verraten!!!

Also entschied mein Chef, das es an der Zeit wäre, für seinen Dad auch ein Handy zu kaufen. Natürlich nur um seinem Dad etwas Gutes zu tun!!!! Schließlich zog er los und erstand dieses Handy.


Jetzt könnte die Geschichte so richtig wunderbar sein. Doch die moderne Technik wollte das ganz anders. Das Handy entschloss sich, nach der Pineingabe einfach schwarz zu werden und heute Nacht meinte es, es wäre Zeit aufzustehen. Um 3.48 Uhr, könnt Ihr Euch das vorstellen? Zu dieser Zeit schlafen Bären eigentlich und Menschen sollten das auch tun. Wenn Ihr mich fragt, ich pfeife auf die ganze Technik!! Doch mich armen Bären fragt ja mal wieder keiner.

Also ist mein Chef heute zum Laden wo er das Handy gekauft hat. Denen ist natürlich nicht bekannt, das so etwas überhaupt schon einmal vorgekommen wäre und es könnte ja auch an Feuchtigkeit liegen. Falls dem so wäre, müsste auch mein Chef den entstandenen Schaden bezahlen. Na ja, er ist mal noch guter Dinge, schließlich ist es nicht nass geworden, doch ich sage euch, die Technik steckt im Detail!!!! (Ich glaube bei euch Menschen heißt das irgendwie anders, sagt ihr Teufel oder Fehler???? hm, Ihr werdet das schon Wissen.)

Doch nicht genug der Technik, letzte Woche meinte mein Chef, er müsste seine Musikabspielliste wieder einmal überarbeiten. Dazu müsst Ihr Wissen, das er mit seinem Handy auch Musik hören kann. Er hatte auch ne ganz tolle neue Liste, entdeckte aber, das auf der alten Liste ein paar Titel enthalten waren, die er schon länger nicht mehr hören wollte. Also entschloss er sich diese zu löschen. Auf die Frage, ob er wirklich alle Titel löschen will, antwortete er mit Ja. Immerhin wollte er ja den ganzen Ordner löschen. Doch das dumme Teil löschte nicht nur einen Ordner, es löschte alle Ordner.

Nicht so schlimm sagt Ihr? So dachte mein Chef auch. Er hat einfach die Titel wieder neu auf sein Handy hochgeladen. Allerdings musste er nun gestern mit entsetzen feststellen, das er auch alle neueren Klingeltöne in diesen Ordner gespeichert hatte.

Bisher erscholl aus dem Lautsprecher des Handys immer das Lied "Du bist das Beste was mir je passiert ist!" wenn seine Frau, meine Chefin, ihn angerufen hat. Doch das Lied ist in den unendlichen Weiten der Technik verschollen und da er nichts besseres hatte, kommt nun die Titelmelodie der Bourne-Filme. Ist ja auch kein meilenweiter Sprung, ein Liebeslied und ein Agentenactionthriller haben ja so viel gemeinsam!!!

Also mich würde das nicht überzeugen, doch seine Frau ist da wohl gnädiger. Die Melodie ist schon eingängig, aber jetzt mal ehrlich, was würdet Ihr denn dazu sagen, Agentenchaos gegen Liebesbeteuerung???

Wie ich immer sage, traue keiner Technik, außer ein Bär hat sie entwickelt....

in diesem Sinne, eine gute Woche und haltet die Ohren immer in den Wind.

Euer Brownie

Sonntag, 1. Februar 2009

Voll am PC vertieft


... hat sich heute mein Chef. Seit Anfang des Jahres macht er nämlich eine Fortbildung zum Fachwirt. Dafür darf er kräftig Rechnungswesen büffeln und es fallen immer wieder so Begriffe wie Effektivrabatt, Deckungsverkauf, Kontenrahmen, Aktiv- oder Passivkonten usw.

Ich kann Euch sagen, mit den meisten Begriffen kann ich eher weniger anfangen. Das ist doch Bärenbuchhaltung viel einfacher. Einmal geknuddelt ist eindeutig Aktiv und damit mein Gewinn, einmal Honig zum Frühstück ist Nahrung für die Seele eines Bären und damit doppelt Aktiv, also geht das direkt ans Eigenkapital und einmal vergessen werden, ist passiv und damit Verlust.

Macht in der Bilanz ein Dickes, fettes Plus und damit ein erfolgreiches Bärenjahr!

Leider sieht das mein Chef mit seiner Buchhaltung nicht so locker. Hier wird gerechnet und geschwiegen und gerechnet und geschimpft. Der arme PC muss dann ganz viele Tabellen ausspucken und die Formeln sind mal mit einer relativen oder einer festen Bezugsadresse versehen. Keine Ahnung, was das wirklich bedeutet, mir ist das eher generell ganz relativ, doch für meinen Chef ist es wichtig.

Er hat mir auch zwei Bilder gegeben, die ich euch zeigen darf. Schaut sie euch an, doch bitte, bitte, verliert nicht den Mut, es ist alles nur Verrechnungswesen, äh, nein Rechnungswesen, so heißt das. 

Ansonsten wünsch ich euch allen einen schönen Sonntag und haltet die Ohren immer schön im Wind.

Euer Brownie

Dienstag, 27. Januar 2009

Hi, ich bin Brownie


...und es ist schön Euch kennen zu lernen. Ich begleite meinen Chef fast überall hin und so bekomme ich ganz schön viel mit!!!!

Deshalb will ich Euch etwas aus meinem Leben und aus dem von meinem Chef erzählen. Natürlich ist sein Leben viel interessanter, aber davon später mehr.

Vielleicht sollte ich mich erst einmal vorstellen. Also, wie gesagt, ich heiße  Brownie und bin ein schmusebedürftiger, kleiner Braunbär. Mein Markenzeichen sind meine schöne Mütze und mein schicker Schal. Wegen denen, werde ich auch manchmal für einen Weihnachtsbär gehalten, doch lasst es Euch sagen, es gibt keine Weihnachtsbären, das ist alles nur ein Märchen.

So, ich stell noch ein Bild von mir rein, damit ihr mich auch gut kennenlernt und dann hoffe ich, das wir uns ab und zu mal hören oder sehen.

Aber jetzt mach ich Platz für jemand anders, heute ist nämlich ein besonderer Tag, denn die kleine Lelaina Sophie Wahl hat die Welt betreten und da unsere Freunde, die nämlich Eltern geworden sind, mächtig Stolz sind, gehört heute ihnen die Bühne.

Wer mehr von den Dreien erfahren will, der sollte Sie vielleicht mal unter

www.diewahlfische.blogspot.com

besuchen gehen.

Machts gut und haltet die Ohren immer im Wind

Euer Brownie