Samstag, 28. Februar 2009

Die Rache des Granatapfels


Morgens um halb Zehn in einem deutschen Wohnzimmer. Das Frühstück steht auf dem Tisch und während ich mir noch überlege, ob ich aufstehe oder doch lieber liegenbleibe, denn Bären dürfen dass nun mal, ist mein Chef schon total fleißig.

Er hat Brötchen gekauft und zusammen mit seiner Frau hat er das Frühstück gerichtet. Ich habe leider erst ein Bild nachdem sie fertig waren, doch es kann euch einen Eindruck vermitteln, wie so ein typischer Frühstückstisch aussieht. Leider nahmen die Ereignisse ihren Lauf, bevor ich bäriger Bärenreporter bemerkte, das gerade Großes geschah.

Schon vor einiger Zeit hat mein Chef sich einen Granatapfel gekauft. Er wollte den schon immer mal probieren und genauso wie er für technischen Schnulli zu haben ist, liebt er es auch, irgend etwas auszuprobieren. So kann es sein, dass er Meerrettich in die Salatsoße kippt, oder Apfelsaft in der Tomatensoße sich wiederfindet.

Nun ja, auch so probiert er eben auch immer wieder mal exotisches Obst. Natürlich hat er keinen blassen wie man das isst und er weiß ja auch in der Regel nicht ob es schmeckt. Deshalb war heute Morgen der Granatapfel fällig. Seine Zeit war sozusagen abgelaufen.  

Also wurde geschnippelt und dann gestaunt. Ihm war ja klar, dass da rote Böbelchen herauskommen, die man essen kann. Aber irgendwie hatte er sich das wohl immer etwas anders vorgestellt. Also nahm er einen Löffel und begann die Granatkörnchen heraus zu löffeln.

Damit, könnte man sagen, begann das ganze Desaster. Schon der erste Löffel machte deutlich, das wird eine saftige Angelegenheit. Der Teller füllte sich auch schnell mit einem roten Saft. Mein Chef war etwas irritiert, drückte den Granatapfel und dieser rächte sich auf scheußliche Art und Weise. Er verspritzte seinen Saft überall hin.  Doch ob ihr es nun glaubt oder nicht, der Apfel schaffte es nicht nur auf das Tischtuch. Wie man schön am Bild sehen kann. Nein, er setzte auch einen Spritzer genau in das Gesicht meines Chefs. Erst das Lachen seiner Frau machte mich leider darauf aufmerksam. Das etwas großartiges, total ungewöhnliches passiert war. So kam ich leider zu spät um dieses herrliche Bild für die Nachwelt festzuhalten. Doch wie ein guter Reporter und dass sind wir Bären nun mal. Habe ich alle Hintergründe dieser Geschichte recherchiert und sie für euch festgehalten.

Zum Abschluß bleibt mir nur eines zu sagen. Hütet euch vor exotischem Obst, niemand weiß wie es sich verhält und haltet die Ohren immer schön im Wind.

Euer Brownie

Dienstag, 10. Februar 2009

Wir machen Kommunikation einfach...

oder wie aus Silbermond plötzlich Bourne wird!!!!

Hallo,

heute hat mein Chef mal wieder so richtig ins moderne Zeitalter eintauchen können. Handys machen vieles leichter und man ist auch immer und überall erreichbar. Wenn man schnell etwas klären muss, dann greift man zum mobilen Telefon und wenn man meint, man sollte mal wieder jemanden schreiben, dann hilft einem die SMS, auch Short Message Service genannt.

Aber wehe, man erwartet von seinem Handy, dass es auch funktionieren sollte.

Aber vielleicht sollte ich von vorne anfangen. Mein Chef, der ist begeistert von Technik, er hat nicht nur eins, nein, er hat zwei Handys. Er sagt immer, damit er auf einem dienstlich erreichbar ist, und auf dem anderen Privat. Natürlich klingt das gaaaanz toll, doch in Wahrheit ist er einfach technikverliebt und braucht einmal im Jahr eine neue Spielerei. Doch ich habe euch das nicht verraten!!!

Also entschied mein Chef, das es an der Zeit wäre, für seinen Dad auch ein Handy zu kaufen. Natürlich nur um seinem Dad etwas Gutes zu tun!!!! Schließlich zog er los und erstand dieses Handy.


Jetzt könnte die Geschichte so richtig wunderbar sein. Doch die moderne Technik wollte das ganz anders. Das Handy entschloss sich, nach der Pineingabe einfach schwarz zu werden und heute Nacht meinte es, es wäre Zeit aufzustehen. Um 3.48 Uhr, könnt Ihr Euch das vorstellen? Zu dieser Zeit schlafen Bären eigentlich und Menschen sollten das auch tun. Wenn Ihr mich fragt, ich pfeife auf die ganze Technik!! Doch mich armen Bären fragt ja mal wieder keiner.

Also ist mein Chef heute zum Laden wo er das Handy gekauft hat. Denen ist natürlich nicht bekannt, das so etwas überhaupt schon einmal vorgekommen wäre und es könnte ja auch an Feuchtigkeit liegen. Falls dem so wäre, müsste auch mein Chef den entstandenen Schaden bezahlen. Na ja, er ist mal noch guter Dinge, schließlich ist es nicht nass geworden, doch ich sage euch, die Technik steckt im Detail!!!! (Ich glaube bei euch Menschen heißt das irgendwie anders, sagt ihr Teufel oder Fehler???? hm, Ihr werdet das schon Wissen.)

Doch nicht genug der Technik, letzte Woche meinte mein Chef, er müsste seine Musikabspielliste wieder einmal überarbeiten. Dazu müsst Ihr Wissen, das er mit seinem Handy auch Musik hören kann. Er hatte auch ne ganz tolle neue Liste, entdeckte aber, das auf der alten Liste ein paar Titel enthalten waren, die er schon länger nicht mehr hören wollte. Also entschloss er sich diese zu löschen. Auf die Frage, ob er wirklich alle Titel löschen will, antwortete er mit Ja. Immerhin wollte er ja den ganzen Ordner löschen. Doch das dumme Teil löschte nicht nur einen Ordner, es löschte alle Ordner.

Nicht so schlimm sagt Ihr? So dachte mein Chef auch. Er hat einfach die Titel wieder neu auf sein Handy hochgeladen. Allerdings musste er nun gestern mit entsetzen feststellen, das er auch alle neueren Klingeltöne in diesen Ordner gespeichert hatte.

Bisher erscholl aus dem Lautsprecher des Handys immer das Lied "Du bist das Beste was mir je passiert ist!" wenn seine Frau, meine Chefin, ihn angerufen hat. Doch das Lied ist in den unendlichen Weiten der Technik verschollen und da er nichts besseres hatte, kommt nun die Titelmelodie der Bourne-Filme. Ist ja auch kein meilenweiter Sprung, ein Liebeslied und ein Agentenactionthriller haben ja so viel gemeinsam!!!

Also mich würde das nicht überzeugen, doch seine Frau ist da wohl gnädiger. Die Melodie ist schon eingängig, aber jetzt mal ehrlich, was würdet Ihr denn dazu sagen, Agentenchaos gegen Liebesbeteuerung???

Wie ich immer sage, traue keiner Technik, außer ein Bär hat sie entwickelt....

in diesem Sinne, eine gute Woche und haltet die Ohren immer in den Wind.

Euer Brownie

Sonntag, 1. Februar 2009

Voll am PC vertieft


... hat sich heute mein Chef. Seit Anfang des Jahres macht er nämlich eine Fortbildung zum Fachwirt. Dafür darf er kräftig Rechnungswesen büffeln und es fallen immer wieder so Begriffe wie Effektivrabatt, Deckungsverkauf, Kontenrahmen, Aktiv- oder Passivkonten usw.

Ich kann Euch sagen, mit den meisten Begriffen kann ich eher weniger anfangen. Das ist doch Bärenbuchhaltung viel einfacher. Einmal geknuddelt ist eindeutig Aktiv und damit mein Gewinn, einmal Honig zum Frühstück ist Nahrung für die Seele eines Bären und damit doppelt Aktiv, also geht das direkt ans Eigenkapital und einmal vergessen werden, ist passiv und damit Verlust.

Macht in der Bilanz ein Dickes, fettes Plus und damit ein erfolgreiches Bärenjahr!

Leider sieht das mein Chef mit seiner Buchhaltung nicht so locker. Hier wird gerechnet und geschwiegen und gerechnet und geschimpft. Der arme PC muss dann ganz viele Tabellen ausspucken und die Formeln sind mal mit einer relativen oder einer festen Bezugsadresse versehen. Keine Ahnung, was das wirklich bedeutet, mir ist das eher generell ganz relativ, doch für meinen Chef ist es wichtig.

Er hat mir auch zwei Bilder gegeben, die ich euch zeigen darf. Schaut sie euch an, doch bitte, bitte, verliert nicht den Mut, es ist alles nur Verrechnungswesen, äh, nein Rechnungswesen, so heißt das. 

Ansonsten wünsch ich euch allen einen schönen Sonntag und haltet die Ohren immer schön im Wind.

Euer Brownie