
Morgens um halb Zehn in einem deutschen Wohnzimmer. Das Frühstück steht auf dem Tisch und während ich mir noch überlege, ob ich aufstehe oder doch lieber liegenbleibe, denn Bären dürfen dass nun mal, ist mein Chef schon total fleißig.
Er hat Brötchen gekauft und zusammen mit seiner Frau hat er das Frühstück gerichtet. Ich habe leider erst ein Bild nachdem sie fertig waren, doch es kann euch einen Eindruck vermitteln, wie so ein typischer Frühstückstisch aussieht. Leider nahmen die Ereignisse ihren Lauf, bevor ich bäriger Bärenreporter bemerkte, das gerade Großes geschah.
Schon vor einiger Zeit hat mein Chef sich einen Granatapfel gekauft. Er wollte den schon immer mal probieren und genauso wie er für technischen Schnulli zu haben ist, liebt er es auch, irgend etwas auszuprobieren. So kann es sein, dass er Meerrettich in die Salatsoße kippt, oder Apfelsaft in der Tomatensoße sich wiederfindet.
Nun ja, auch so probiert er eben auch immer wieder mal exotisches Obst. Natürlich hat er keinen blassen wie man das isst und er weiß ja auch in der Regel nicht ob es schmeckt. Deshalb war heute Morgen der Granatapfel fällig. Seine Zeit war sozusagen abgelaufen.

Also wurde geschnippelt und dann gestaunt. Ihm war ja klar, dass da rote Böbelchen herauskommen, die man essen kann. Aber irgendwie hatte er sich das wohl immer etwas anders vorgestellt. Also nahm er einen Löffel und begann die Granatkörnchen heraus zu löffeln.
Damit, könnte man sagen, begann das ganze Desaster. Schon der erste Löffel machte deutlich, das wird eine saftige Angelegenheit. Der Teller füllte sich auch schnell mit einem roten Saft. Mein Chef war etwas irritiert, drückte den Granatapfel und dieser rächte sich auf scheußliche Art und Weise. Er verspritzte seinen Saft überall hin.
Doch ob ihr es nun glaubt oder nicht, der Apfel schaffte es nicht nur auf das Tischtuch. Wie man schön am Bild sehen kann. Nein, er setzte auch einen Spritzer genau in das Gesicht meines Chefs. Erst das Lachen seiner Frau machte mich leider darauf aufmerksam. Das etwas großartiges, total ungewöhnliches passiert war. So kam ich leider zu spät um dieses herrliche Bild für die Nachwelt festzuhalten. Doch wie ein guter Reporter und dass sind wir Bären nun mal. Habe ich alle Hintergründe dieser Geschichte recherchiert und sie für euch festgehalten.
Zum Abschluß bleibt mir nur eines zu sagen. Hütet euch vor exotischem Obst, niemand weiß wie es sich verhält und haltet die Ohren immer schön im Wind.
Euer Brownie


